Spröde Reifen erkennen -
Ursachen, Symptome
wann du dringend wechseln solltest
Spröde Reifen erkennen -
Ursachen, Symptome
wann du dringend wechseln solltestWas sind spröde Reifen?
Spröde Reifen sind ein unterschätztes Sicherheitsrisiko. Auch bei ausreichender Profiltiefe kann das Gummi hart, porös und rissig werden – mit gefährlichen Folgen wie verlängertem Bremsweg oder Reifenplatzer. Bei Pneuhaus Frank erklären wir dir genau, wie du spröde Reifen erkennen kannst, warum sie entstehen und ab wann ein Wechsel Pflicht ist.

Spröde Reifen (auch poröse Reifen genannt) entstehen, wenn die Gummimischung mit der Zeit ihre Elastizität verliert.
Das Material wird hart, brüchig und zeigt feine Risse.
Das Abrollgeräusch und die Nasshaftung können ein erstes Warnsignal sein, dass die Reifen Spröde sind.
Besonders betroffen sind Fahrzeuge, die lange stehen – z. B. Wohnwagen, Anhänger, Oldtimer oder Zweitwagen.
Ab ca. 5–6 Jahren beginnt der natürliche Alterungsprozess rasant. UV-Strahlung, Ozon und Temperaturschwankungen beschleunigen
dies massiv.
Spröde Reifen erkennen
Visuelle Kontrolle der Reifenflanke: Suche nach feinen Rissen, grauem Belag oder porösen Stellen.
Profil prüfen: Risse im Inneren der Profilrillen oder an den Schultern sind klare Warnsignale.
Drucktest: Spröde Reifen verlieren schneller Luft – regelmässige Kontrolle hilft.
DOT-Nummer checken: Kombiniere die Alterung mit dem Herstellungsdatum (DOT-Nummer)
Handtest: Das Gummi fühlt sich hart und nicht mehr flexibel an.
Tipp: Fahre nie mit spröden Reifen – besonders nicht bei Nässe oder im Winter!
Ursachen für spröde Reifen
Alterung: Natürlicher Prozess ab 5 Jahren /dot-reifenalter/
UV-Strahlung & Ozon: Direkte Sonneneinstrahlung und Atmosphäre härten das Gummi aus
Lange Standzeiten: Wohnwagen, Anhänger, Saisonfahrzeuge
Falsche Lagerung: Zu warm, zu kalt oder direkte Sonne
Chemische Einflüsse: Öl, Benzin oder Reinigungsmittel
Risiken von spröden Reifen
Spröde Reifen verlieren dramatisch an Grip. Folgen sind:
Deutlich längerer Bremsweg (besonders auf Nässe)
Schlechtere Aquaplaning-Sicherheit
Erhöhtes Risiko für Reifenplatzer
Schlechteres Handling und mehr Vibrationen
Die MFK prüft bei der Kontrolle explizit auf Risse und Sprödigkeit – ein Durchfall ist vorprogrammiert.
Reifenalter & Sprödigkeit – aktuelle Empfehlungen (TCS / ADAC / MFK)
Reifentyp Ab wann spröde? Maximalalter (Empfehlung)
Sommerreifen ab 6 Jahren
Winterreifen ab 5 Jahren
Ganzjahresreifen ab 5 Jahren
Anhänger / Wohnwagen ab 5 Jahren
Mehr Infos zum Reifenalter findest in unserem ausführlichen Ratgeber: dot-reifenalter/ DOT Reifenalter prüfen
Spröde Reifen vorbeugen – So schützt du deine Pneus
Reifen regelmässig auf Alter und Risse prüfen
Bei langen Standzeiten mit Reifenschonern oder aufbocken
Reifen kühl, dunkel und trocken lagern
Nie direkter Sonne aussetzen
Häufige Fragen zu spröden Reifen
Ab wann gelten Reifen als spröde?
Ab ca. 5–6 Jahren – unabhängig von der Profiltiefe.
Die Gummimischung härtet aus.
Kann man spröde Reifen noch fahren?
Nicht empfehlenswert.
Das Risiko für Platzer und schlechten Grip steigt massiv.
Prüft die MFK auf spröde Reifen?
Ja! Risse und poröse Stellen führen oft zu einem negativen Prüfbericht.
Wie unterscheidet man normale Alterung von Defekten?
Feine Risse + harte Oberfläche = typisch für Alterung. Tiefe Risse oder Beulen = sofort in die Werkstatt!
Fazit: Spröde Reifen niemals unterschätzen
Deine Sicherheit hängt nicht nur vom Profil, sondern auch vom Zustand des Gummis ab.
Mit einer schnellen Sichtprüfung und dem Check der DOT-Nummer weisst du sofort Bescheid.
Bei Pneuhaus Frank prüfen wir deine Reifen kostenlos auf Sprödigkeit, Risse und Alter.
Komme einfach vorbei – ohne Termin an allen Standorten.
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